Psalm 23 – Mein Taufpsalm

25.11.2020

Von Markus haben wir seinen Lieblingspsalm 23 zugesandt bekommen.

Unzählige Mal in meinem Leben „ging ich durch das finstere Tal“. Gut, dass ER mein Hirte ist, so dass ER mich führt und leitet. Keinen Mangel muss ich in ihm erleiden.

Er gibt mir das tägliche Brot. ER hilft meiner Seele auf und schenkt mir Frohsinn. ER hilft mir auf SEINEM guten Weg zu bleiben.

Oft war ich gezwungen in Finsternis/Trauer/schwerer Zeit zu leben, aber auch da WAR/IST der HERR da. Er nimmt all meine Furcht oder aber er hilft mir in Ängsten.

Das schönste: Ich darf immer im/beim HERRN bleiben bis hin in alle Ewigkeiten. GOTT ist mein liebender Vater

Der gute Hirte

1Ein Psalm Davids.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

2Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

3Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

4Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

5Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

6Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 103 – Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes

24.11.2020

Von Erwin haben wir seinen Lieblingspsalm 103 zugesandt bekommen.

Er schreibt uns und beginnt mit einem Zitat aus einem Kinderlied, dass seine fatale Wirkung zeigte: „Pass auf kleines Auge, was Du siehst (kleines Ohr, was Du hörst, kleiner Fuß, wohin Du gehst), denn der Vater in dem Himmel schaut herab auf Dich, drum pass auf, kleines Auge (Ohr, Mund, Fuß), was Du siehst…“

Erwin, November 2020

Angst vor Gott, dem strengen Polizisten?

Erwin schreibt weiter zu seinem Erlebnis mit diesem Psalm:

Dieses Kinderlied ging mir in Fleisch und Blut über und so bekam ich Angst vor Gott, diesem strengen himmlischen Polizisten, der jeden Einzelnen meiner Fehler registriert.

Und dann entdeckte ich eines Tages im Psalm 103, dass Gott gar kein Polizist ist, …

Gott ist Gnade und Barmherzigkeit!

…, dass sein Wesen unter anderem Gnade und Barmherzigkeit ist. Barmherzig schaut er auf mich. Jawoll, ER weiß, was ich „für einer“ bin, was mir schon alles passiert ist mit den Augen, den Ohren, den Händen, dem Mund, den Füßen und mit meinem Herzen…

Und dann lässt ER Gnade vor Recht ergehen. (Auch für Recht hat er gesorgt, aber statt mich, einen Anderen dafür bestraft!)

Und schenkt mir Barmherzigkeit. Hat Erbarmen mit mir. Sieht, was das Leben aus mir gemacht hat. Und die Erbanlagen. Und Menschen. Und Situationen. ER weiß, warum ich heute der bin, der ich bin. Und auch, dass ich nicht aus meiner Haut kann. Und liebt mich so. So, wie ich geworden bin. So, wie ich bin. Heute!. Das finde ich großartig. Das macht sonst niemand. Menschen sind selten gnädig. Und noch seltener barmherzig. Gott aber ist so. Gnädig. Und barmherzig. Zu mir.

Und auch zu Dir! Ganz bestimmt. Dafür steht dieser Psalm. Lies ihn mal ganz. Dann weißt Du, was ich meine.

Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes

1Von David. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!

2Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

3der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen,

4der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,

5der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.

6Der Herr schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden.

7Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun.

8Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.

9Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben.

10Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.

11Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.

12So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein.

13Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.

14Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind.

15Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde;

16wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.

17Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind

18bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, dass sie danach tun.

19Der Herr hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles.

20 Lobet den Herrn, ihr seine Engel, / ihr starken Helden, die ihr sein Wort ausführt, dass man höre auf die Stimme seines Wortes!

21Lobet den Herrn, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut!

22Lobet den Herrn, alle seine Werke, / an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den Herrn, meine Seele!

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 139 – Gott – allwissend und allgegenwärtig

12.11.2020

Von Lothar haben wir seinen Lieblingspsalm 139 zugesandt bekommen.

Er schreibt uns: „Ich darf glauben: Gott kennt mich.

ER kennt mein Herz; meine Sorgen, Ängste und Zweifel; meine Sehnsüchte, meine Ängste und meine Zweifel. ER weiß, was mich froh und was mich traurig macht, was mich aufbaut und was mich verletzt.

Vor IHM darf ich sein. Einfach sein. So wie ich bin. Brauch mich nicht zu verstellen, mir und IHM nichts vorzumachen, brauche keine „Rolle“ zu spielen.

Weil ER mir voll Liebe in die Augen schaut, darf ich mir auch in die Augen schauen. Weil ER „ja“ zu mir sagt, darf ich auch „ja“ zu mir sagen.

ER kennt mich und liebt mich trotzdem. Das gibt mir Mut. Und Hoffnung. Und Halt. Das stärkt mein Herz und lässt mich immer wieder aufstehen und weitergehen.

Lothar, November 2020

Angst vor Heuchelei

Lothar schreibt weiter zu seinem Erlebnis mit diesem Psalm:

Ich hatte immer Angst vor einem Doppelleben, vor Heuchelei.
Ist der Lothar, den die Menschen in meiner Umgebung erleben,
ein anderer als der, den ich selbst erlebe? Und wenn ja, welcher von beiden ist der „wirkliche`?

Bei der Trauerfeier für den Torwart Robert Enke, sagte Der Präsident von Hannover 96: „Robert war in Wirklichkeit ein ganz anderer, als der, den wir kannten!“ Wird man das an meinem Grab auch mal sagen? „Lothar war eigentlich ein ganz anderer als der, den wir kannten!? Da half mir Psalm 139!

Ich habe einen Gott!

Ich habe einen Gott, der mich kennt und trotzdem liebt.
Brutto. Mit allem.

Gott – allwissend und allgegenwärtig

1Ein Psalm Davids, vorzusingen.

HERR, du erforschest mich und kennest mich.

2Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.

3Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.

4Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest.

5Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

6Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.

7Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

8Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.

9Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,

10so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.

11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –,

12so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.

13Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.

14Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

15Es war dir mein Gebein nicht verborgen, / da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde.

16Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.

17Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!

18Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Wenn ich aufwache, bin ich noch immer bei dir.

19Ach, Gott, wolltest du doch den Frevler töten! Dass doch die Blutgierigen von mir wichen!

20Denn voller Tücke reden sie von dir, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.

21Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben?

22Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.

23Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.

24Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Eine Lösung zum Weihnachtskalender 2020:

„Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth.“ Lukas 1, 26

Psalm 27 – Gemeinschaft mit Gott

19.10.2020

Von Elfriede haben wir Ihren Lieblingspsalm 27 zugesandt bekommen.

Sie schreibt uns: „Psalm 27 ist mein Lieblingspsalm. Psalm 27:1 ist mein Konfirmationsspruch. Mein Pastor hat ihn für mich ausgesucht und meinte: „Dieser Vers ließ mich nicht mehr los, als ich an Dich dachte!“.

Einige Zeit später kam ich zum Glauben an Jesus Christus. Seither habe ich meinen Psalm schon unzählige Male gebetet. Ich kann ihn bereits auswendig.

Elfriede, Oktober 2020

Elfriede schreibt weiter zu Ihrem Erlebnis mit diesem Psalm:

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil!“

Im vergangenen Jahr bekam meine Enkeltochter die Diagnose: „Krebs“. Am Ende ihres Lebensweges saß ich vor ihrem Kindersarg. Heute stehe ich vor ihrem Kindergrab.

Auf meiner Lebensstraße ist durch dieses Ereignis dichter Nebel aufgezogen. Ich bin sozusagen nur noch „auf Sichtweise“ unterwegs.

In diese Situation brauche ich meinen Konfirmationsspruch ganz besonders: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil!“ Dieses Psalmwort ist wie ein Scheinwerfer von oben, von Gott, der ins Tal meiner Trauer hineinleuchtet.

„Der HERR ist meines Lebens Kraft!“

In den letzten Monaten mache ich die Erfahrung, dass Gottes Kraft wie maßgeschneidert für mich ist.

Die Bibel erzählt von Jesus Christus, der auf den Friedhof geht, Trauernde anspricht. Und tröstet. Das macht er auch für mich. „In meiner Schwachheit gibt mir SEINE Nähe Kraft.“

Vielleicht trauern auch Sie um einen lieben Menschen. Vielleicht fehlen Ihnen eigenen Gebetsworte – wie mir.

Ich möchte Sie ermutigen: Schlagen Sie die Bibel auf und lesen Sie Psalm 27.

Der HERR Jesus ist auch für Sie Licht und Kraft.

Gemeinschaft mit Gott

1Von David.

Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?

2Wenn die Übeltäter an mich wollen, mich zu verschlingen, meine Widersacher und Feinde, müssen sie selber straucheln und fallen.

3Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn.

4Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten.

5Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, / er birgt mich im Schutz seines Zeltes und erhöht mich auf einen Felsen.

6Und nun erhebt sich mein Haupt über meine Feinde, die um mich sind; so will ich opfern in seinem Zelt mit Jubel, ich will singen und Lob sagen dem HERRN.

7HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir!

8Mein Herz hält dir vor dein Wort: / »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.

9Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, verstoße nicht im Zorn deinen Knecht! Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, du Gott meines Heils!

10Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.

11HERR, weise mir deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen.

12Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde! Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht.

13Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.

14Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 103 – Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes

18.10.2020

Von Marianne haben wir Ihren Lieblingspsalm 103 zugesendet bekommen.

Mein Lieblingspsalm bedeutet mir: „Der Psalm zeigt mir, Gott meint es von Herzen gut mit uns Menschen. Wir dürfen Ihm alle Lasten bringen. Unseren Kummer, unsere Trauer, einfach alles.“

Marianne, Oktober 2020

Gottes Treue – nie alleine in schweren Zeiten

Marianne schreibt weiter zu Ihrem Erlebnis mit diesem Psalm: „Gott ist treu, barmherzig und gerecht. Er hat mich in den schweren Zeiten meines Lebens nie allein gelassen. In Jesus Christus hat Gott uns sein Liebstes gegeben. Dafür, dass ich einen Heiland hab‘, kann ich nur dankbar sein und anbeten.“

1Von David.

Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!

2Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

3der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen,

4der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,

5der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.

6Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden.

7Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun.

8Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.

9Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben.

10Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.

11Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.

12So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein.

13Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.

14Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind.

15 Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde;

16wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.

17 Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind

18bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, dass sie danach tun.

19Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles.

20 Lobet den HERRN, ihr seine Engel, / ihr starken Helden, die ihr sein Wort ausführt, dass man höre auf die Stimme seines Wortes!

21Lobet den HERRN, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut!

22Lobet den HERRN, alle seine Werke, / an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele!

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 23 – Der gute Hirte

17.10.2020

Von Jürgen haben wir seinen Lieblingspsalm 23 zugesendet bekommen.

Mein Lieblingspsalm bedeutet mir: „Ich fühle mich wohl und geborgen.“

Jürgen, Oktober 2020

Das war nicht immer so

Jürgen schreibt weiter über sein Erlebnis:

„Es ist noch nicht so lange her, dass ich zu Jesus Christus gefunden habe, oder besser gesagt mich auf den Weg zu IHM gemacht habe. Ein schöner Weg, ein steiniger Weg. Voller Zweifel und doch herrlich. Ich erinnere mich an früher, als ich auf der Suche war. Ich habe viel probiert und viel versucht. Keine Sache hat lange angehalten. Mein Glück und meinen Frieden habe ich heute hier bei Gott gefunden.

Beim Bibellesen stieß ich unweigerlich auf die Psalmen. Dort ist mir der Psalm 23 ins Auge gefallen. Ja, es ist ein sehr populärer Psalm, aber das macht nichts. Mich begleitet die Hoffnung und der Trost, die Führung und die Versorgung in diesem Psalm.

Ich bin froh, dass ich diesen Weg mit Jesus Christus gefunden habe.“

1Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

2Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

3Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

4Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

5Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

6Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 18, 29 – 30 – Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen

15.10.2020

Von Renate haben wir die Verse 29 und 30 aus dem Psalm 18 als Ihre Lieblingsverse zugesendet bekommen.

Mein Lieblingspsalm bedeutet mir: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ Das sind die überraschenden Gedanken, die einem beim Bibellesen aufleuchten und ins Leben fallen – manchmal, wenn man es ganz nötig hat.

Renate, Oktober 2020

Hohe Hürden wollen genommen werden

Renate verbindet die beiden Verse aus dem Psalm 18 mit einem Erlebnis. Sie schreibt:

„Ich war noch in der Ausbildung. Wir waren zum Studium in einer Art Internat mit vielen anderen jungen Leuten untergebracht. Als junge Christin fühlte ich mich viel allein und auch von der Ausbildung oft überfordert. Das waren hohe Hürden für mich. Ich wollte diesen Abschluss unbedingt erreichen.

Meine Mutter meinte immer, ich würde mit dem Kopf durch die Wand wollen. Aber Gott sagte mir hierzu: Mit mir kannst Du über diese Wand springen.

Das hat mir viel gegeben und ich konnte die Ausbildung gut abschließen.“

29Ja, du machst hell meine Leuchte, der HERR, mein Gott, macht meine Finsternis licht.

30Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 25, 4-5 – Gebet um Gottes Vergebung und Leitung

03.10.2020

Von Marlies haben wir die Verse 4 und 5 aus dem Psalm 25 als Ihren Lieblingspsalm zugesendet bekommen.

Mein Lieblingspsalm bedeutet mir: „Das Gott mich auf all meinen Wegen führen wird und ich darauf bauen kann. Gleichzeitig ein ständiges Gebet, dass ich mich führen lasse und den Weg gehe (das Leben lebe), welches ER für mich bestimmt hat.“

Marlies, September 2020

Sie sagt auch über Ihre Deutung, dass es für Sie so das Beste ist.

1Von David. Nach dir, HERR, verlangt mich.

2Mein Gott, ich hoffe auf dich; lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.

3Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.

4HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige!

5Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.

6Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind.

7Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen!

8Der HERR ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg.

9Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg.

10Die Wege des HERRN sind lauter Güte und Treue für alle, die seinen Bund und seine Zeugnisse halten.

11Um deines Namens willen, HERR, vergib mir meine Schuld, die da groß ist!

12Wer ist es, der den HERRN fürchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll.

13Der wird im Guten wohnen, und seine Kinder werden das Land besitzen.

14Am Rat des HERRN haben teil, die ihn fürchten; und seinen Bund lässt er sie wissen.

15Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.

16Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend.

17Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!

18Sieh an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden!

19Sieh, wie meiner Feinde so viel sind und zu Unrecht mich hassen.

20Bewahre meine Seele und errette mich lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!

21Unschuld und Redlichkeit mögen mich behüten; denn ich harre auf dich.

22Gott, erlöse Israel aus aller seiner Not!

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 121 – Der treue Menschenhüter

03.10.2020

Von Elisabeth haben wir den Psalm 121 als Ihren Lieblingspsalm zugesendet bekommen. In Ihrem Psalm findet Sie Hilfe, Trost und Geborgenheit.

Gott ist für Sie der treue Menschenhüter, dem Sie sich jeden Tag anvertrauen darf. Sie schreibt, Gott will Ihr selbst Schutz und Schild sein und das in guten und in bösen Tagen.

Elisabeth deutet Ihren Psalm für sich:

Mein Herr schläft und schlummert nicht. Er weiß um alles. Ich darf ruhen, ruhig sein in Ihm. Welch ein Segen. Er selbst behütet meine Seele, meinen Ausgang und Eingang bis in die Ewigkeit. Danke lieber Gott, ich bete Dich an.

Elisabeth, September 2020

1Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?

2Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

3Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

4Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

5Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,

6dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

7Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.

8Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Psalm 91 – Unter Gottes Schutz

23.09.2020

Manfred hat uns seinen Lieblingspsalm eingeschickt. Es ist der Psalm 91 – Unter Gottes Schutz. Für ihn ist dieser Psalm eine Kraft- und Hoffnungsquelle für jeden neuen Tag. Gerade in der Corona-gebeutelten Zeit (Herbst 2020) verspricht dieser Psalm Bewahrung und Versorgung.

Manfred deutet seinen Psalm für sich:

Ich brauche keine Angst vor dem zu haben, was die Welt fürchtet, denn Gottes Schutz, Bewahrung, Begleitung und Versorgung sind immer stärker.

Manfred, September 2020

[1] Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
[2] der spricht zu dem HERRN: /
Meine Zuversicht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich hoffe.

[3] Denn er errettet dich vom Strick des Jägers
und von der verderblichen Pest.
[4] Er wird dich mit seinen Fittichen decken, /
und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
[5] dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht,
vor dem Pfeil, der des Tages fliegt,
[6] vor der Pest, die im Finstern schleicht,
vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.
[7] Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite /
und zehntausend zu deiner Rechten,
so wird es doch dich nicht treffen.
[8] Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen
und schauen, wie den Frevlern vergolten wird.

[9] Denn der HERR ist deine Zuversicht,
der Höchste ist deine Zuflucht.
[10] Es wird dir kein Übel begegnen,
und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.
[11] Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
[12] dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
[13] Über Löwen und Ottern wirst du gehen
und junge Löwen und Drachen niedertreten.

[14] »Er liebt mich, darum will ich ihn erretten;
er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
[15] Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; /
ich bin bei ihm in der Not,
ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
[16] Ich will ihn sättigen mit langem Leben
und will ihm zeigen mein Heil.«

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart