28.02.2021 – Meine Gnade reicht für Dich! Mehr brauchst Du nicht!

28.02.2021

Nach langer Krankheit ist unser Pastor Karlheinz Kress wieder auf der Kanzel! Wir freuen uns sehr, dass es ihm wieder gut geht und er und mit seinen Predigten erfreut.

Der Apostel Paulus wurde verleumdet und diskreditert. Man hatte ihm übel mitgespielt. In seinem zweiten Brief an die Korinther nimmt er Stellung.

Leidvolle Erfahrungen im Leben

Es geht um unsere Grenzen, um unsere Empfindlichkeit jeden Tag. Es geht um den Stachel in unserem Fleisch. Es geht um Frust und Schwäche.

Reicht die Gnade von Jesus aus?

Jesus sagt: Ich bin zu jeder Zeit an Deiner Seite. Ich lasse Dich nie im Stich. Nie! Mein uneingeschränktes Ja zu Dir steht jetzt, heute, morgen und immer. Unwiderruflich! Du genügst mir so wie Du bist!

Karlheinz Kress greift tief hinein in seiner Predigt. Gehen Sie mit und erfahren Sie etwas über die Demonstration der Kraft Gottes in tiefster Schwäche, denn die Gnade von Jesus genügt. Jesus genügt!

Offenbarungen des Herrn und die Schwachheit des Paulus

1Gerühmt muss werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn.

2Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren – ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es nicht; Gott weiß es –, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel.

3Und ich kenne denselben Menschen – ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es –,

4der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.

5Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen,außer meiner Schwachheit.

6Denn wenn ich mich rühmen wollte, wäre ich kein Narr; denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mich höher achte, als er an mir sieht oder von mir hört.

7Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.

8Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche.

9Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.

10Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 28.02.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.

21.02.2021 – Aktuelle Predigt von Manfred Mebert

22.02.2021

Von Manfred Mebert kommt die aktuelle Predigt vom 21.02.2021 aus der Christlichen Gemeinde in Nürnberg

07.02.2021 – Die Sprache ist der Schlüssel zum Herzen der Menschen

08.02.2021

Benjamin Wagner mit seiner Familie ist zu Gast in der „Schon“ (Gemeindehaus in der Schonhoverstr. 5 in Nürnberg) .

Missionsarbeit in Südostafrika

Benjamin Wagner ist Missionleiter in Ndola, einer Stadt im nördlichen Sambia (Zambia) in Südostafrika und ist heute unser Gastprediger.

Sambia in Afrika
Sambia in Afrika (Wiki_Common)

Whow!! Das war eine tolle Geschichte! Missionsarbeit in Sambia in Südostafrika…

Seit 4 Jahren ist er Leiter des „Mushili – Hilfe zum Leben“-Projekts im gleichnamigen Stadtteil Mushili in Ndola, einem Ort im nördlichen Sambia (Zambia) in Südostafrika. Die Stadt liegt ca. 4 Autostunden von der Hauptstadt Lusaka im Süden entfernt.

Dort lebt Familie Wagner zusammen mit einheimischen Kleinbauern und unterstützt mit seinen Helfern und Auszubildenden bei der Jugend- und Kinderarbeit und in der Landwirtschaft. Mit seiner Seelsorge hilft er auch HIV/AIDS-infizierten Menschen vor Ort.

Sprache als Schlüssel zum Herzen der Menschen

Hören Sie diese tolle Geschichte, hören Sie von den vier Prinzipien und wie wichtig die „Sprache als Schlüssel zum Herzen der Menschen“ sein kann.

Sie werden sich wundern, wie einfach und gewinnbringend Leben im Einklang mit anderen Menschen, der Natur und Gott möglich ist. Lassen Sie sich von Benjamin in eine andere Welt entführen.

Wir von der CGN freuen uns auf eine Rückmeldung von Ihnen!

Mehr Bilder aus Afrika gibt es hier in Kürze. Wer Kontakt zu Benjamin Wagner und seiner Familie aufnehmen will, kann hier den Rundbrief bestellen:

Rundbrief der Liebenzeller Mission zu Benjamin Wagner

Die Bibelstelle für diese Predigt:

Gottes Mitarbeiter

11Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 07.02.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest der Missionar Benjam Wagner.

24.01.2021 – Glücklich, wer liest, hört und bewahrt!

24.01.2021

Jochen Kümmerle ist zu Gast in der „Schon“. Unsere Hörer wissen, was mit „Schon“ gemeint ist: Unser Gemeindehaus in der Schonhoverstr. 5 in Nürnberg, liebevoll von uns „Schon“ genannt.

Jochen hält heute für uns eine Predigt vom Buch der Offenbarung. Glücklich, wer liest, hört und bewahrt! Das ist das Thema der heutigen Predigt.

Die Predigt handelt vom Lesen.

Es gibt eine App für IOS und Android, die im Laufe eines Jahres durch die Bibel führt. Das ist ein modernes Hilfsmittel, um sich dem Wort zu nähern. Lesepläne gibt es aber auch bei Bibelgesellschaften oder zusammen mit Büchern. Glückselig also der, der das Wort liest in seiner ganzen Fülle und Pracht. Es geht dabei nicht um die Menge, die Quantität des Lesens. Es geht um die persönliche Ansprache von Jesus zu uns, zu Dir, für mich!

Die Predigt handelt vom Hören.

Von der Wahrnehmung der Geräusche bis zum hören, gehorchen und gehorsam. Das Wort erzählt bekommen, es in uns aufzunehmen – Gott hören und Gott lieben. Wie groß ist dieses Erlebnis!

Die Predigt handelt vom bewahren.

Bewahren, was geschrieben steht. Bewahren ist auch mehr, es gilt das Wort umzusetzen. Reines Kopfwissen verändert nichts. Das Wort anwenden, jeden Tag, jede Stunde, jeden Moment. Nein, das ist nicht unmöglich! Nein, es ist auch nicht schwer! Es muss nur getan werden. Bewahren heißt ja auch befolgen – eben umsetzen.

Hören Sie ein hochmotivierende Predigt von Jochen Kümmerle aus Feuchtwangen über die Offenbarung und was wir tun können.

1Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,

2der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, alles, was er gesehen hat.

3Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.

Gruß an die sieben Gemeinden

4Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,

5und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Fürst der Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut

6und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

7Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.

8Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Hinweis: Der gelesene Bibeltext in der Predigt ist der Elberfelder Bibel entnommen. Hier ist die Bibelstelle aus der Lutherbibel 2017 wiedergegeben.

Die Predigt am 24.01.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Jochen Kümmerle aus Feuchtwangen.

17.01.2021 – Ich hab‘ keinen Bock mehr!

17.01.2021

Ich habe keinen Bock mehr!

„Abstand, Maske tragen, Lüften…. alles gut! Aber wie gerne will ich meine Familie und Freunde wieder in den Arm nehmen!“

So eröffnet Helmut Haller seine Predigt am 17.01.2021 in der Christlichen Gemeinde in Nürnberg. Herr Haller ist heute zu Gast in bei uns in der „Schon“. Seit Oktober letzten Jahres ist er Prediger der LGV-Gemeinde in Weidenbach in der Nähe von Ansbach. Zuvor betreute er die Jugend als Jugendreferent in der Gemeinde Künzelsau. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

Corona? Ist das alles?

Aber es geht mehr als nur um Corona und die Pandemie, die keine Ende zu finden scheint. Wenn es Menschen gut geht, brauchen sie keinen Gott! So heißt es. Aber was ist jetzt gerade?

Natürlich können wir die aktuelle Situation annehmen. Wir können sogar dankbar, sein, dass es uns noch sehr gut geht im Vergleich zu anderen Ländern.

Aber! Mein Lebensglück hängt nicht davon ab, ob ich feiern darf! Verfolgung, Unterdrückung, Bedrängung erleiden wir jeden Tag. Es wird uns nicht immer gut gehen. Aber wir können es meistern!

Hören Sie eine spannende Predigt von Helmut Haller.

Leidensgemeinschaft mit Christus

7Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

8Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.

9Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.

10Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.

11Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 17.01.2020 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Helmut Haller aus Weidenbach.

10.01.2021 – Das Leben im wahren Gottesdienst

14.01.2021

Von der praktischen Konsequenz des Christsein.

Manfred Mebert erläutert uns heute anhand des Römerbriefes die praktische Konsequenz des christlichen Glaubens. Paulus verfasste den Brief an die römische Gemeinde.

Jede Lehre erscheint doch irgendwie überflüssig, wenn sie sich nur im Kopf abspielt. Jede Lehre benötigt einen praktischen Teil. Und genau darum geht es heute: Glauben praktizieren! Es ist die logische Konsequenz aus der Lehre.

Hören Sie eine abwechslungreiche Predigt mit Anleihen aus dem täglichen Leben.

Die angemessene Antwort auf Gottes Erbarmen

1Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.

2Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.

Vielfalt der Gaben und Aufgaben in der Gemeinde

3Ich rufe daher aufgrund der Vollmacht, die Gott mir in seiner Gnade gegeben hat, jeden Einzelnen von euch zu nüchterner Selbsteinschätzung auf. Keiner soll mehr von sich halten, als angemessen ist. Maßstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Maß zugeteilt hat.

4Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen Leib bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat.

5Genauso sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein Leib, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen.

6Denn die Gaben, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen.

7Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe zu lehren.

8Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 10.01.2020 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Manfred Mebert.

03.01.2021 – Vom Reichtum und der Armut

04.01.2021

100 Millionen Dollar und doch arm?

Hetty Green (1834 – 1916) lebte in Amerika und war zur damaligen Zeit eine der reichsten Frauen der Welt. Sie war allerdings sehr geizig und extrem sparsam.

Reichtum! Was bedeutet Reichtum?

Sonja Martin aus Wassertrüding ist heute, am 3.1.2021 zu Gast bei uns in der „Schon“ und liest die Predigt. Sie kommt aus Wassertrüdingen und ist dort seit 2018 Gemeindediakonin.

Sonja Martin erläutert uns anhand des Paulusbriefes an die Epheser (Kap 1, Verse 3 – 14) den Reichtum in Gott, den wir besitzen.

Gott hat uns adoptiert und als seine Kinder angenommen. Oder sind wir doch noch Waisenkinder? Wieviel Waisenkindmentalität tragen wir noch in uns? Wo ist das Vertrauen in unseren Vater, in Gott?

Hören Sie Sonja Martin und Ihre Predigt zu diesem interessanten Thema und hören Sie wie Paulus es den Ephesern vor 2000 Jahren schrieb.

Lobpreis Gottes für die Erlösung durch Christus

3Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.

4Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe;

5er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens,

6zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten.

7In ihm haben wir die

Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade,

8die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit.

9Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte,

10um die Fülle der Zeiten heraufzuführen, auf dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist, durch ihn.

11In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt, nach dem Ratschluss seines Willens,

12damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben, die wir zuvor auf Christus gehofft haben.

13In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Rettung – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist,

14welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 03.01.2020 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Sonja Martin, Wassertrüdingen.

27.12.2020 – Lebensweichen stellen

27.12.2020

Lebensweichen stellen

Unter diesem Titel liest heute Daniel Gass für uns die Predigt in der Christlichen Gemeinde Nürnberg. Er zitiert aus Jesaja 40, 1 , Jesaja 42, 9 und Jesaja 43, 15 – 20 über Gottes Trost und die Errettung seines Volkes.

„Gott stellt die Weichen neu. Er führt Wege zusammen und bringt ans Ziel.

Herzlich Willkommen!“

Hören Sie ein lehrreiche Predigt über tägliche Probleme, ob es früher wirklich besser war und ob man alle Probleme mit Geld lösen kann.

40, 1 – Des Herrn tröstendes Wort für sein Volk

1Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott.

42, 9 – Gott befreit sein Volk

9Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich’s euch hören.

43, 15-20 – Gott führt sein Volk aus der Gefangenschaft

15Ich bin der Herr, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König.

16So spricht der Herr, der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht,

17der ausziehen lässt Wagen und Rosse, Heer und Macht – da liegen sie, stehen nicht wieder auf, sind verglüht wie ein Docht, erloschen:

18Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!

19Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.

20Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten;

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 27.12.2020 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Daniel Gass.

24.12.2020 – Heilige Nacht mit Hirten, Windeln und einer Futterkrippe

25.12.2020

Kaiser Augustus und die Volkszählung

Der römische Kaiser Augustus wollte noch mehr Geld eintreiben. Dazu befahl er eine Volkszählung im heutigen Israel. Die Menschen damals litten sehr unter der Besatzungsmacht der Römer. Die Besatzer, die Statthalter und Zöllner verlangten viel Geld von den Einwohnern. Ca. 180 Tage im Jahr mussten sie nur für Abgaben arbeiten. Das entspricht so ziemlich einem Steuerstaz von 50%. Jeder musste damals zur Zählung zu seinem Geburtsort reisen.

Joseph stammte aus Bethlehem

Joseph stammte aus Bethlehem und so musste er mit Maria wegen der Volkszählung dorthin. Die ganze Gegend war in Aufruhr und sie fanden keine ordentliche Bleibe um ihr Kind auf die Welt zu bringen. So fanden sie sich in einem Stall wieder und Jesus lag in Windeln in einer Krippe.

Von Hirten, Windeln und einer Futterkrippe

Die Hirten, eine arme Zunft von Tagelöhnern, oft nicht ganz dem Gesetz treu, gehörten zu den Ersten, die von der frohen Kunde durch die Engel erfuhren. Hirten passen doch so gar nicht in die Weihnachtsgeschichte, oder? Ein König ist geboren! Er liegt in Windeln in einer Futterkrippe und schlecht angesehene Leute finden seinen Stall, um ihm zu huldigen.

Warum hat der HERR das so zusammengefügt? Augustus – Volkszählung – Hirten – Krippe? Jesus ist doch als König geboren? Warum dann in solch ärmlichen Verhältnissen?

Jochen Kümmerle erzählt eine sehr besinnliche und spannende Geschichte zum Heiligen Abend in der Christlichen Gemeinde Nürnberg. Lassen Sie sich verführen und hören Sie ….

Jesu Geburt

1Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.

2Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.

3Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

4Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war,

5auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

6Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.

7Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

8Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

9Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

10Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;

11denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

12Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

13Und alsbald war da bei dem Engeldie Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

14Ehre sei Gott in der Höhe undFriede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

15Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.

16Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

17Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

18Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.

19Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

20Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am Heiligen Abend 2020 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Prediger Jochen Kümmerle.

20.12.2020 – 4. Advent 2020: Mutter Maria

20.12.2020

Mutter Maria, Abraham und Sara

Der 4. Advent gehört Mutter Maria, die in wenigen Tagen zu Weihnachten ihren Sohn Jesus Christus zur Welt bringen wird. Manfred Mebert liest dazu aus dem 1. Buch Moses, Kapitel 18 die Verse 1 – 15. Warum Moses?

„Rettung“ ist das Grundthema der Bibel. Vom ersten Buch bis zum 66. Buch, vom Sündenfall bis zur Offenbarung.  Die Bibel überstreicht dabei einen Zeitraum von 1000 Jahren. In dieser Zeit wurden die Bücher verfasst. Die Letzten im 1. Jh. nach Christi Geburt.

Manfred erzählt von Abraham und Sara, seiner Frau. Er ist an die 100 Jahre alt, sie 90. Ein Besuch Gottes kündigt einen Sohn an, Isaak. Isaak gilt als direkter Vorfahre von Jesus. Sara glaubt nicht daran, dass sie noch einen Sohn gebären könnte. In ihrem Alter dazu. Aber Gott macht es möglich. Gott macht alles möglich!

Hören Sie eine aufregende Predigt zum 4. Advent 2020 in der Christlichen Gemeinde in Nürnberg.

Der Herr bei Abraham und Sara in Mamre

1Und der Herr erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.

2Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde

3und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.

4Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter dem Baum.

5Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen. Denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorübergekommen. Sie sprachen: Tu, wie du gesagt hast.

6Abraham eilte in das Zelt zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß feines Mehl, knete und backe Brote.

7Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab’s dem Knechte; der eilte und bereitete es zu.

8Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen.

9Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er antwortete: Drinnen im Zelt.

10Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes.

11Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise.

12Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun, da ich alt bin, soll ich noch Liebeslust erfahren, und auch mein Herr ist alt!

13Da sprach der Herr zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Sollte ich wirklich noch gebären, nun, da ich alt bin?

14Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben.

15Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht –, denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 4. Advent 2020 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Prediger Manfred Mebert.