25.04.2021 – Der gute Hirte

28.04.2021

Hören Sie zum Thema „Der gute Hirte“ eine Predigt des Gastpredigers Helmut Geggus aus Wassertrüdingen, der am 28.04.2021 Gast in der Christlichen Gemeinde in Nürnberg war.

Die Predigt am 25.04.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Helmut Geggus aus Wassertrüdingen.

18.04.2021 – Das Geheimnis der fröhlichen Gelassenheit

19.04.2021

Das Geheimnis der fröhlichen Gelassenheit, was bedeutet das denn schon wieder? Und was soll denn die Rede vom Weinstock und den Früchten? Genügt es nicht, dass ich blühe und gedeihe? Dass ich schön bin und meiner Umgebung gefalle? Dass ich erfolgreich bin und im Leben meine Rolle gut spiele? Und was ist denn ein Zwirnsfadenchrist bitteschön?

In Johannes 15 geht es um den Weinstock und die Reben. Es geht um Früchte und nicht um Blüten oder Blätter. Er fordert uns auf, Frucht zu tragen. Er will mehr von uns. Die Worte vom Bild des Weinstocks, der Reben und ihrer Bedeutung für uns Menschen finden sich in der Bibel überall wieder. Im Alten Testament wird der Weinstock zum Sinnbild des Volkes Israel. Im Neuen Testament erfahren wir, wie Jesus den Feigenbaum verflucht, der keine Frucht trägt, sondern nur Blätter.

Der Weinstock und die Reben gehören zu einer verbindlichen Bildsprache Gottes mit der Forderung an uns, mehr zu sein als nur Blumen oder Blätter an einem Baum. Er möchte, dass wir in den Gemeinden wie in einer Pflanzschule gemeinsam dafür Sorge tragen Früchte zu ernten.

Begleiten Sie Pastor Karlheinz Kress in seiner Predigt zu Johannes 15 und seiner Auslegung des Wortes für uns.

1Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 

2Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. 

3Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.

4Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.

5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn  ohne mich könnt ihr nichts tun. 

6Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. 

7Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben,  werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 

8Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

DAS GEBOT DER LIEBE

9Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! 

10Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe. 

11Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.

12Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.

13Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. 

14Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.

15Ich nenne euch hinfort nicht Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich Freunde genannt; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.

16Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, auf dass, worum ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe. 

17Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt.

Die Predigt am 18.04.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.

11.04.2021 – Ostern – Ende einer Geschichte?

12.04.2021

Das Osterfest ist Geschichte. In Joh. 21, 1-14 begegnet Jesus nach seiner Auferstehung den Jüngern am See Genezareth. Das Evangelium nach Johannes geht seinem Ende entgegen. Seinem Ende? Nein!

Beginn einer neuen Geschichte

Es ist erst der Anfang! Die Bibel, unser Glaube! Ein Glaube, der aus der Liebe kommt und so in der Bibel niedergeschrieben steht. Manfred Mebert berichtet von einem Zeitungsartikel, der wieder einmal alles in Frage stellt und zum Schluss kommt, dass Jesus eben nicht am Kreuz gestorben ist. Wurde hier das Wesentliche von dem Autoren verkannt?

Hören Sie eine interessante Geschichte zu unserem Glauben von Manfred Mebert aus der Christlichen Gemeinde in Nürnberg.

Die Predigt am 11.04.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Manfred Mebert.

04.04.2021 – Hä? Das Grab ist leer!

05.04.2021

Ostersonntag 2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg. Die Predigt zum heutigen Gottesdienst hält Pastor Karlheinz Kress.

Ostern ist was zum Eiersuchen!

Auferstehung von Jesus Christus! Ein besonderer Tag im Glauben an Gott! WIe oft haben wir das jetzt schon miterlebt! Jedes Jahr wieder. Osternester, Mittagessen mit der Familie, Eiersuche im Garten…. Nichts Besonderes. Diese Geschichte mit dem Leidensweg von Jesus ist kein Hype mehr! Ist ja auch gut so. Was sollen wir uns den in der heutigen Zeit auch noch mit dem Leidensweg von Jesus Christus befassen. Für was soll das gut sein?

Drei Frauen auf dem Weg zum Friedhof

Für die drei Frauen, die am Ostersonntag mit Duftbalsam auf dem Weg zum Grab von Jesus waren, um Jesus eine letze Ehre zu erweisen, war das ein anderer Tag. Sie haben Jesus Christus als den Propheten und Heilsbringer geliebt. Und jetzt wurde er von den Menschen um sie herum umgebracht!

Welch ein erstes Osterfest! Tod, Verderben und ein leeres Grab.

Welche Trauer, welches Leiden! Und dann ist das Grab leer! War denn die Geschichte um Gott und Jesus Christus nicht am Karfreitag beendet worden? Dort sitzt ein Engel und erklärt, das Jesus auferstanden sei….

Der Tod wurde überwunden! Für uns alle…

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Jesus sagt: “ Wer an mich glaubt, wird Leben, auch wenn er stirbt.“ Ist das die Formel?

Folgen Sie Karlheinz Kress bei seiner Predigt zum Ostersonntag 2021 und hören Sie von den Wundern, die es jeden Tag für uns gibt und geben kann.

Die Predigt am 04.04.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.

02.04.2021 – Karfreitag: Für uns!

03.04.2021

Karfreitag 2021 in der Christlichen Gemeinde in Nürnberg. Pastor Karlheinz Kress hält die Predigt zu diesem hohen kirchligen Feiertag.

Jesus ist von Gott verflucht! Für uns!

Das Kreuz, an das Jesus Christus genagelt wird, ist das schlimmste Symbol in der Welt von Jesus Christus, den Juden und Römern zur damaligen Zeit. Nicht einmal ein Römer durfte gekreuzigt werden. Das ist ein Unding gewesen! Nicht einmal, wenn er die schlimmste Strafe erhalten müsste. Nicht einmal dann. Den König der Juden zu kreuzigen, ist die größte Schmach! Haben sich die Menschen in Jesus getäuscht? Gestern haben Sie noch lautschreiend seinen Tod gefordert, heute wird er hingerichtet, so wie sie es wollten. Wi kann man eine gekreuzigten anbeten? Das ist doch eine Dummheit!

Hat Gott aufgegeben?

Wer am Kreuz häng, ist verflucht! Sogar Gott selbst, sein Vater, läßt es geschehen. Hat auch Gott seinen Sohn verlassen und überlässt ihn jetzt seinem Schicksal. Nein! Gott macht aus der abscheulichsten Erfindung des Kreuzes ein Symbol, einen Altar des Glaubens. Paulus hat es geschrieben: „Jesus ist von Gott verflucht! Für uns!“. Der Erlös geht zu unseren Gunsten, wenn wir es wollen.

Folgen Sie Karlheinz Kress bei seiner Predigt zum Karfreitag 2021 den Spuren des Todes von Jesus Christus und was es für uns Christen heute bedeutet und welche Kraft wir daraus schöpfen können.

Die Predigt am 02.04.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.

28.03.2021 – Die dunkelste Geschichte

30.03.2021

„Menschen in Not“ Teil 4 : Karlheinz Kress öffnet zum Palmsonntag ein dunkles Kapitel in der Bibel. In Vorbereitung auf die Passionswoche und zur Mahnung an uns Christen.

Opfere Deinen Sohn, Abraham!

Wohl einer der schwersten Texte, der heute in Vorbereitung auf die Passionswoche von Karlheinz Kress gelesen und in seiner Predigt für uns dargestellt wird.

Isaak, der späte Erstgeborene von Abraham, ein Kind, dass er sehr liebt und der ein Stammvater für die vielen Generationen nach ihm werden soll und auch wird. Dieses Kind soll Gott geopfert werden? Dieses Kind, dass ihm Gott als 100-jährigen Mann noch durch Sara geschenkt hat ( 1. Moses 21)?

Ja, das ist die Versuchung! Drei Tage ist Abraham unterwegs in das Land Morija. Der Opferauftrag kann lange überlegt werden. Abraham kehrt nicht um und bläst das Ganze ab. Abraham hat bis zu diesem Zeitpunkt mit Gott schon einiges erlebt. Wie oft hat er gehadert und ist Gott und seinem Glauben doch treu geblieben.

Ich will Dich nicht mehr, Abraham!

So muss das klingen, wenn Gott den Sohn des Abraham möchte. Er möchte die Geschichte streichen und sich von Abraham lösen. So könnte man das lesen. Ein Gott der Liebe tut doch sowas nicht, oder? Ein Gott, von dem wir glauben, dass er uns alles gibt? Und jetzt nimmt er uns alles wieder?

Der Herr sieht

Vielleicht ist Gott einfach mehr. „Der Herr sieht“ nennt Abraham den Ort des Geschehens, an dem er seinen Sohn opfern sollte. Abraham kehrte damals mit seinem Sohn zurück.

Abraham und Ostern, so ging es weiter…

Erfahren Sie, wie die Geschichte sich wiederholte und Gott selbst seinen eigenen Sohn nicht verschonte. Hören Sie eine eindringliche Predigt zum Palmsonntag 2021.

Das Opfer Abrahams

1Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.

2Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.

3Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte.

4Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne.

5Und Abraham sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.

6Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander.

7Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer?

8Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander.

9Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz

10und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.

11Da rief ihn der Engel des Herrn vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.

12Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.

13Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich im Gestrüpp mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.

14Und Abraham nannte die Stätte »Der Herr sieht«. Daher man noch heute sagt: Auf dem Berge, da der Herr sich sehen lässt.

Die Predigt am 28.03.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.

21.03.2021 – Das Buch Hiob. Schwerer Tobak in der CGN!

22.03.2021

Manfred Mebert orientiert sich bei der Auswahl der Predigten an den Perikopen, einer Sammlung von Abschnitten aus der Bibel, die für Predigten bestimmt sind. Am heutigen 6. Passionssonntag Judika (siehe dazu im Bild rechts den etwas vergrößerten Kreis) sehen die Perikopen eine Lesung aus dem Buch Hiob vor.

Das Buch Hiob, es gehört zählt wohl zu einem der schwierigsten Bücher in der Bibel und so stellt die heutige Predigt natürlich eine besonders lohnende Herausforderung für den Hörer dar. Worum geht es?

Warum müssen Gläubige oft leiden…

… und den Ungläubigen und Gottlosen geht es prima? Was steckt da dahinter? Hier wird der Glaube von Hiob geprüft. Hiob erfährt am eigenen Leib Schmach und Leid. Er fühlt sich über Strecken hinweg von Gott und seinen Freunden verlassen. Man könnte sagen, es wird ihm übel mitgespielt. Aber dem ist nicht so! Es geht einzig um die Stärke im Glauben. Es geht dabei auch nicht darum, woher das Böse kommt, sondern wie und wann es wieder verschwindet. Am Ende meistert Hiob durch seine Liebe und sein Vertrauen zu Gott diese Situation.

Das Buch Hiob können Sie Online hier beid er Bibelgesellschaft selbst nachlesen.

Die Predigt am 21.03.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Manfred Mebert.

14.03.2021 – Ein Wasserhahn, aus dem nichts rauskommt! Leben ohne Zufluss?

16.03.2021

Teil 3 einer Serie von Predigten von Pastor Karlheinz Kress zum großen Thema „Menschen in Not“. Bei „Menschen in Not“ geht es um viel. Nützt Glaube überhaupt? Muss ich mich schuldig fühlen, weil ich mich gerade selbst nicht annehmen kann? Anderen geht es so gut, warum mir nicht?

Heute gibt es eine Geschichte aus Japan. Eine kleine Geschichte aus der Zeit, als die Wasserversorgung in den Städten Japans ausgebaut wurde und so langsam in jedes Haus eine Wasserleitung gelegt wurde. Für viele Leute , die auf dem Land lebten war ein Wasserhahn in der Wand, aus dem frisches, kühles Wasser sprudelte, ein Wunder. So auch für den Mann in der heutigen Geschichte.

Japanisches Geschichtsbuch
Die Geschichte vom Wasserhahn an der Wand (aus einem japanischen Geschichtenbuch)

Unser Leben entscheidet sich am Zufluss!

Unser Leben entscheidet sich doch am Zufluss und nicht am vorhandensein von Etwas. Was nützt also ein Wasserhahn, aus dem nichts rauskommt? Ist es in unserem Leben nicht manchmal auch so? Wir drehen den Hahn auf, aber es kommt nichts! Kein Zuspruch, kein Trost, keine Ermutigung, etwas Liebe…. nichts! Es kommt nichts!

Stattdessen bekommen wir vielleicht eine Abfuhr und keine guten Rat. Sie ahnen bereits, welche Rolle dieser Wasserhahn im Leben spielt. Falsch angeschlossen kommt vielleicht nur Schmutzwasser heraus?

Wo ist die Quelle? Wer ist die Quelle?

Der Wasserhahn als Symbol für die Quelle des Lebens:

„Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!“

Johannes 7, 37

So steht es geschrieben und jeder mag sich seinen Gedanken zu diesen Worten machen. Hören Sie die Predigt von Karlheinz Kress mit dem japanischen Wasserhahn, dem Studenten aus Tokyo, dem Erntedankfest in Jerusalem und verstehen Sie, warum Jesus der Quell bleibt und nicht die Zisterne, die wir uns gebaut haben.

Die Predigt am 14.03.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.

07.03.2021 – Gott, Du hälst Dein Versprechen nicht! Hast Du mich vergessen?

10.03.2021

Teil 2 einer Serie von Predigten von Pastor Karlheinz Kress zum großen Thema „Menschen in Not“. Bei „Menschen in Not“ geht es um viel. Nützt Glaube überhaupt? Muss ich mich schuldig fühlen, weil ich mich gerade selbst nicht annehmen kann? Anderen geht es so gut, warum mir nicht?

Im Teil 1 am 28.2.2021 hörten wir vom Apostel Paulus, wie er verleumdet und diskreditert wurde. Man hatte ihm übel mitgespielt. Heute im Teil 2 geht es zurück in das Alte Testament zu David. David klagt: „Wie lange noch, HERR, willst du mich vergessen?“

Klagen ist nicht Jammern!

Klagen hat eine Richtung, jammern nicht. Lernen Sie heute den Unteschied zwischen Klagen und Jammern. Lernen Sie von Familiengottesdiensten zur Zeit des Alten Testaments und vom Formular „Gebetsvorlage: Hier bitte Anliegen eintragen…“. Ja, das gabe es im Tempel! Beten ist nicht für jeden eine Routineangelegenheit. Dat hat der Priester schon mal geholfen.

David gibt nicht auf

David gibt nicht auf. Er glaubt an Gott, erbleibt dran und erbittet Gott um Beistand. David ist überzeugt von seinem Gott. Er weiß, dass Gott kann! Deshalb bleibt er dran. Zuversicht und Mut gibt David recht. Es wird am Ende des Tunnels auch wieder hell.

Das alte Testament heute?

Ja, das geht! Gottes Wort ist universal und es ist immer da. Für jeden Menschen – früher, heute und morgen. Nehmen Sie sich diese Zeit und hören Sie die Predigt von Pastor Karlheinz Kress zum Thema „Menschen in Not“.

1Ein Psalm Davids, vorzusingen.

2Herr, wie lange willst du mich so ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir?

3Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele / und mich ängsten in meinem Herzen täglich? Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben?

4Schaue doch und erhöre mich, Herr, mein Gott! Erleuchte meine Augen, dass ich nicht im Tode entschlafe,

5dass nicht mein Feind sich rühme, er sei meiner mächtig geworden, und meine Widersacher sich freuen, dass ich wanke.

6Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; / mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem Herrn singen, dass er so wohl an mir tut.

Die Predigt am 07.03.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.

28.02.2021 – Meine Gnade reicht für Dich! Mehr brauchst Du nicht!

28.02.2021

Nach langer Krankheit ist unser Pastor Karlheinz Kress wieder auf der Kanzel! Wir freuen uns sehr, dass es ihm wieder gut geht und er und mit seinen Predigten erfreut.

Der Apostel Paulus wurde verleumdet und diskreditert. Man hatte ihm übel mitgespielt. In seinem zweiten Brief an die Korinther nimmt er Stellung.

Leidvolle Erfahrungen im Leben

Es geht um unsere Grenzen, um unsere Empfindlichkeit jeden Tag. Es geht um den Stachel in unserem Fleisch. Es geht um Frust und Schwäche.

Reicht die Gnade von Jesus aus?

Jesus sagt: Ich bin zu jeder Zeit an Deiner Seite. Ich lasse Dich nie im Stich. Nie! Mein uneingeschränktes Ja zu Dir steht jetzt, heute, morgen und immer. Unwiderruflich! Du genügst mir so wie Du bist!

Karlheinz Kress greift tief hinein in seiner Predigt. Gehen Sie mit und erfahren Sie etwas über die Demonstration der Kraft Gottes in tiefster Schwäche, denn die Gnade von Jesus genügt. Jesus genügt!

Offenbarungen des Herrn und die Schwachheit des Paulus

1Gerühmt muss werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn.

2Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren – ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es nicht; Gott weiß es –, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel.

3Und ich kenne denselben Menschen – ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es –,

4der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.

5Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen,außer meiner Schwachheit.

6Denn wenn ich mich rühmen wollte, wäre ich kein Narr; denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mich höher achte, als er an mir sieht oder von mir hört.

7Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.

8Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche.

9Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.

10Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

Die Predigt am 28.02.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.