29.11.2020 – 1. Advent 2020: Leben im Zeichen des kommenden Tages

01.12.2020

Advent heißt „Leben im Zeichen des kommenden Tages“. Advent heißt aber auch Ankunft. Aber wann? Keiner von uns kennt den Zeitpunkt!

Prediger Reinhard Held aus der Liebenzeller Gemeinde in Colmberg besucht uns dieses Jahr zum 1. Advent und liest die Predigt. Seit 22 Jahren ist Reinhard Held nun Prediger und seit 15 Jahren betreut er die kleine Gemeinde in Colmberg. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Wir freuen uns über seine Predigt zum 1.Advent.

Er liest aus dem ersten Brief an die Thessalonicher. Es geht um das Thema „Der Tag des Herrn“ im 5. Kapitel, Verse 1 – 11.

Der Tag des Herrn

1Von den Zeiten aber und Stunden, Brüder und Schwestern, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;

2denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.

3Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen.

4Ihr aber seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme.

5Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.

6So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein.

7Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da betrunken sind, die sind des Nachts betrunken.

8Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.

9Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus,

10 der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.

11Darum tröstet euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Prediger Reinhard Held aus Colmberg hält heute die Predigt in unserer Christlichen Gemeinde in Nürnberg.

22.11.2020 – Ewigkeitssonntag – Totensonntag. Ein Widerspruch?

24.11.2020

Der letzte Sonntag im Kirchenjahr ist der Totensonntag, oder auch Ewigkeitssonntag genannt. Was bedeutet dieser Widerspruch? Ewigkeit gegen begrenzte Lebenszeit?

Dr. Hartmut Schmid vom LGV zu Besuch

Heute, am 22.11.2020 hat unsere Christliche Gemeinde in Nürnberg Besuch von Pfarrer Dr. Hartmut Schmid. Dr. Hartmut Schmid ist Vorsitzender des Vorstand des Liebenzeller Gemeinschaftsverband (LGV) in Bad Liebenzell. Schmid ist seit 40 Jahren Pfarrer der Würtembergischen Landeskirche und Professor für Altes Testament an der Hochschule IHL Bad Liebenzell.

Dr. Schmid hat uns für seinen Besuchstag eine Bitte hinterlassen:

„Unsere Gemeinden sollen in der aktuellen Corona Krise nicht ihre Leute verlieren!“.

Dr. Hartmut Schmid, 22.11.2020 in Nürnberg

Er geht hier besonders auf die Problematik der Kirchenarbeit ein und nennt als Beispiel die starken Einschränkungen in der kirchlichen Jugendarbeit. Verursacht durch die Corona Pandemie gibt es viele Unterbrechungen (z.B. Ausfall von wichtigen Jugendlagern). Die religiöse und soziale Aufgabe, die hinter der Jugendarbeit steckt, wird sehr erschwert.

Die Predigt: Tod und Ewigkeit

Viele sagen, mit dem Tod ist alles aus! Unser Glauben sagt: Nein! Im Psalm 90 „Zuflucht in unserer Vergänglichkeit“ finden wir wichtige Hinweise und Kritik an unserem Dasein.

Krisenzeiten sind gut für die Erinnerung: „Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!“ Die Bibelstelle für die heutige Predigt findet sich bei Markus 13, 31 – 37.

Wir hören eine spannende Predigt über die Ewigkeit, warum man die Endzeitberechnung nicht mit Zahlen ausführen kann und was sich hinter der Aufforderung „Wachet!“ verbirgt.

31Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.

32Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

Mahnung zur Wachsamkeit

33Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.

34Es ist wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er sollte wachen:

35So wacht nun; denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen,

36damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt.

37Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Dr. Hartmut Schmid hält heute zum Totensonntag 2020 die Predigt in unserer Christlichen Gemeinde in Nürnberg.

15.11.2020 – Die Hoffnung der Gemeinde auf Gottes Gnade

16.11.2020

Es geht um Gott, der groß ist! Ein Gott, der gnädig ist und Sünde verzeiht.

Heute haben wir Besuch von Samuel Beck aus der Liebenzeller Gemeinde in Feuchtwangen. Dort ist er als Jugendreferent tätig.

Micha ist ein kleiner Prophet aus dem Alten Testament. Um sich ein Bild von Micha zu machen, empfiehlt uns Samuel Beck ein Video von Bibelprojekt.de zur Einführung.

Video über Prophet Micha von Bibelprojekt.de

Hören Sie eine spannende Predigt mit vielen Hinweisen aus der Bibel über Gott, seine Gnade und Gerechtigkeit.

Die Hoffnung der Gemeinde auf Gottes Gnade

18Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er hat Gefallen an Gnade!

19Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.

20Du wirst Jakob die Treue halten und Abraham Gnade erweisen, wie du unsern Vätern vorzeiten geschworen hast.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt spricht Samuel Beck, Feuchtwangen.

08.11.2020 – Bereit sein für den Tag!

08.11.2020

Bereit sein für den Tag, an dem Jesus wieder kommt.

Manfred Mebert predigt heute der Christlichen Gemeinde Nürnberg aus dem 1. Brief von Apostel Paulus an die Thessaloniker.

Im Kapitel 5, Verse 1 – 11 schreibt Paulus über den Tag des Herrn, den Tag, an dem Jesus Christus wieder kommt. Paulus schreibt an Christen, er motiviert sie zum Duschhalten. Sie sollen wachsam sein, nüchtern und besonnen.

Geschichte wird zur Gegenwart

Der Brief von Paulus entstand ca. 50 – 60 n.Chr. Die Gemeinde der Thessalonicher ist in Griechenland beheimatet. Die Christen dort litten sehr unter der Verfolgung und trotzdem sind sie nicht vom Glauben abgefallen. Gerade in der heutigen Zeit, in dem Glauben nicht so populär ist, bedarf der Christ der Motivation. Und wo anders als in der Bibel und in seiner Gemeinde findet er den Zuspruch und die Unterstützung.

Hören Sie eine spannende Predigt mit vielen Hinweisen aus der Bibel.

Der Tag des Herrn

51Von den Zeiten aber und Stunden, Brüder und Schwestern, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;

2denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.

3Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen.

4Ihr aber seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme.

5Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.

6So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein.

7Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da betrunken sind, die sind des Nachts betrunken.

8Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.

9Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus,

10 der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.

11Darum tröstet euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt spricht Manfred Mebert.

01.11.2020 – Mut! Schäme Dich nicht!

02.11.2020

Prediger Reinhold Bendig, über 40 Jahre bei der Liebenzeller Gemeinschaft und 14 Jahre Prediger in Weidenbach erzählt uns heute von Paulus, der aus dem Gefängnis in Rom an Timotheus schreibt.

Warum schämen wir uns dieser Botschaft, die wir kennen?

Warum ist es peinlich, den Glauben ins Gespräch zu bringen?

Warum trauen wir uns das nicht?

Der christliche Glaube hattes es schwer am Anfang und dennoch durchdrang er das römische Reich innerhalb von 50 Jahren. Im zweiten Jahrhundert, so erzählte man, gingen weit weniger Menschen in die Tempel der Götter. Sie hatten den Glauben zu Jesus Christus gefunden. Sie haben sich nicht geschämt. Und heute?

Hören Sie diese Predigt von Reinhold Bendig und trauen Sie sich!

Treue zum Evangelium

7Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

8Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes.

9Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt,

10jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,

11für das ich eingesetzt bin als Prediger und Apostel und Lehrer.

12Aus diesem Grund leide ich dies alles; aber ich schäme mich dessen nicht; denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, dass er bewahren kann, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.

13Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe in Christus Jesus.

14Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt spricht Prediger Reinhold Bendig.

25.10.2020 – Wenn nicht heute, wann dann?

25.10.2020

Jubiläums-Gottesdienst in der „Schon“!

90 Jahre gibt es jetzt die Christliche Gemeinde Nürnberg in der Schonhoferstraße 5 in Nürnberg. Ein Grund zum Feiern, ein Grund zum Danke sagen und ein Grund, sich an die Aufgaben einer Gemeinde zu erinnern.

„Der Grundtrieb des Menschen heißt Hunger.“

Ernst Bloch, Deutscher Philosoph (1885 – 1977)

Hunger, aber weit gefasst! Menschen hungern nach Glück, Freude, Geborgenheit, Frieden, Hoffnung, Zukunft, nach einem Leben, das Sinn ergibt! Die Bibel schreibt davon.

Pastor Karlheinz Kress gibt der „Schon“, wie die Christliche Gemeinde in Nürnberg liebevoll genannt wird, in seiner heutigen Jubiläumspredigt drei Wünsche mit auf ihren Weg in die Zukunft:

  • Ich wünsche Dir einen barmherzigen Blick für die Hungernden um Dich herum.
  • Ich wünsche Dir ein brennendes Herz für den Auftrag, den Gott Dir gegeben hat.
  • Ich wünsche Dir einen nüchternen und ehrlichen Blick auf Dich selbst und dann einen ganz vertrauensvollen und erwartungsvollen Blick auf Deinen Herrn.

Am Bibeltext aus dem Evangelium nach Markus, Kapitel 6, Vers 30 – 44 zeigt uns Pastor Kress, wie der Hunger gestillt werden kann und was dazu notwendig ist.

Er zeigt auch , dass der Mensch nicht nur von Kalorien lebt. Leben ist mehr als ein voller Bauch, strotzende Gesundheit, ein Einfamilienhaus oder ein schönes Auto. Leben ist mehr.

Seien Sie neugierig und hören Sie die Predigt zum 90-jährigen Jubiläum der Christlichen Gemeinde Nürnberg, gelesen von Pastor Karlheinz Kress.

Die Speisung der Fünftausend

(Mt 14,13-21; Lk 9,10-17; Joh 6,1-13)

30Und die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.

31Und er sprach zu ihnen: Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig.

Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen.

32Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein.

33Und man sah sie wegfahren, und viele hörten es und liefen aus allen Städten zu Fuß dorthin zusammen und kamen ihnen zuvor.

34Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing eine lange Predigt an.

35Da nun der Tag fast vergangen war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Die Stätte ist einsam, und der Tag ist fast vergangen; 36lass sie gehen, damit sie in die Höfe und Dörfer ringsum gehen und sich etwas zu essen kaufen.

37Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Silbergroschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?

38Er aber sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht hin und seht nach! Und als sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische.

39Und er gebot ihnen, dass sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras.

40Und sie setzten sich, in Gruppen zu hundert und zu fünfzig.

41Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel, dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, dass sie sie ihnen austeilten, und die zwei Fische teilte er unter sie alle.

42Und sie aßen alle und wurden satt.

43Und sie sammelten die Brocken auf, zwölf Körbe voll, und von den Fischen.

44Und die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Männer.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt spricht Pastor Karlheinz Kress.

18.10.2020 – Gemeinde ist kein Verein!

18.10.2020

Gemeinde ist keine Organisationsform, auch keine hierarchische Anordnung für Gottesleute!

Jesus spricht: „… will ich meine Gemeinde bauen.“

Matthäus 16, 18

Gemeinde gibt es weltweit. Können wir das überhaupt würdigen? Das es uns heute in der Gemeinde gibt, geht auf den Baumeister Jesus Christus zurück.

Gemeinde Jesu – etwas wunderschönes

  • Von Jesus erdacht und gewollt
  • Von Jesus ins Leben gerufen
  • Von Jesus geführt und versorgt
  • Von Jesus bewahrt und gesegnet

Hören Sie die Predigt von Pastor Karlheinz Kress zum großen Thema der Gemeinde aus dem Gottesdienst vom 18.10.2020 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg.

     

Die Predigt spricht Pasto Karlheinz Kress.

Eine Lösung zum Weihnachtskalender 2020:

„Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.“ Lukas 1, 31

11.10.2020 – Nahrung! Die Speisung der Viertausend

16.10.2020

Nahrung! Wer versorgt uns eigentlich?

Solche Texte, wie die Bibelstelle in Markus 8, Vers 1 – 9 helfen! Sie sind physische und seelische Speise zugleich!

Stellen Sie sich die Zeit zu Jesus Christus vor. Es war eine Einöde, es gab Hunger, Korruption und Machtmissbrauch…

Jesus Christus war erfüllt von Trauer. Trauer der Welt gegenüber. Aus uns Menschen ist etwas geworden, dass Gott am Anfang so nicht wollte. Hunder und Krankheit war nicht der Wille Gottes für diese Welt.

So betrachtet leben wir heute vielleicht auch in der Einöde – und auch hier ist Jesus Christus zu finden.

Hören Sie die Predigt von Manfred Mebert aus dem Gottesdienst der Christlichen Gemeinde Nürnberg am 4.10.2020 zum Thema:

Nahrung – Die Speisung der Viertausend.

Die Speisung der Viertausend

(Mt 15,32-39)

1Zu der Zeit, als wieder eine große Menge da war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus die Jünger zu sich und sprach zu ihnen:

2Mich jammert das Volk, denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen.

3Und wenn ich sie hungrig heimgehen ließe, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn einige sind von ferne gekommen.

4Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Einöde, dass wir sie sättigen?

5Und er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben.

6Und er gebot dem Volk, sich auf die Erde zu lagern. Und er nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, dass sie sie austeilten, und sie teilten sie unter das Volk aus.

7Sie hatten auch einige Fische; und er sprach den Segen darüber und ließ auch diese austeilen.

8Und sie aßen und wurden satt. Und
sie sammelten die übrigen Brocken auf, sieben Körbe voll.

9Es waren aber etwa viertausend; und er ließ sie gehen.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt spricht Manfred Mebert.

04.10.2020 – Erntedank – am Ende kommt nochmal alles auf den Tisch!

05.10.2020

Erntedank – Am Ende kommt nochmal alles auf den Tisch. In Lukas 12, 16 – 21 lesen wir vom guten, fleissigen Bauern. Er war klug, weitsichtig und es gab eine reiche Ernte für Ihn auf seinem Hof in Palästina.

Warum sagt dann Jesus Christus über Ihn, er sei töricht und dumm?

Vergaß er etwas? Er hatte doch an alles gedacht. Jetzt liegt er da in seinem Bett – tot!

Er hat Gott vergessen! Er hat vergessen Danke zu sagen! Denken konnte er, aber Danke sagen konnte er nicht!

Erntedank – Haben wir auch vergessen, Danke zu sagen?

Hören Sie eine spannende Predigt von Pastor Karlheinz Kress von der Christlichen Gemeinde in Nürnberg.

Der reiche Kornbauer

16Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Land hatte gut getragen.

17Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle.

18Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Güter

19und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!

20Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern.Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast?

21So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt spricht Pastor Karheinz Kress.

27.09.2020 – Gemeinde von Innen und von Außen

28.09.2020

Am 20.9.2020 ging es um die Gemeinde in der Postmoderne. Im heutigen zweiten Teil wird näher auf die Gemeinde an sich eingegangen.

Welche Gemeinde hat Jesus Christus in Matthäus 16, 18 gemeint? Die universale Gemeinde. Es gibt zwei Formen der Gemeinde:

  • die universale Gemeinde
  • die Ortsgemeinde

Jesus Christus ist die Mitte der universalen Gemeinde, der sich Ortsgemeinden, so wie die Christliche Gemeinde in Nürnberg und die vielen anderen Glaubengemeinschaften anschließen. Beide Formen greifen ineinander, wie die zwei Seiten einer Münze.

Gemeindeleben ist aber auch nicht einfach. Gemeinde muss auch mit Gegenwind und Widerstand rechnen. Hier kommt der Teufel ins Spiel, der, nachdem er an Jesus Christus gescheitert ist, sich die Gemeinde vorknöpft, um sie madig zu machen.

Heute gibt es eine Buchempfehlung für jeden, der über den Teufel etwas erfahren will:

C.S. Lewis, Dienstanweisung für einen Unterteufel,
Originalausgabe „The Screwtape Letters“,
ISBN 9783865064912

Hören Sie die heutige Predigt im Podcast der Christlichen Gemeinde Nürnberg.

18Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt spricht Pastor Karheinz Kress.