Tag 9 – Emmausjünger

Jesus ist tot und Jesus ist auferstanden. Der Heilsbringer wurde von uns umgebracht und hat Tod für uns überwunden. Welch eine Kunde, welch ein Wunder! Und damit nicht genung. Nach seiner Auferstehung zeigt er sich seinen vertrauten Jüngern und nahen Menschen. Hören Sie zum neunten Tag diesen Passionsimpuls aus der Christlichen Gemeinde in Nürnberg gesprochen von Joachim Meyer.

Der folgende Abschnitt aus der Lutherbibel 2017 der Deutschen Bibelgesellschaft kann hier direkt gelesen werden. Einfach die folgende Bibelstelle anklicken.

Die Emmausjünger

(Mk 16,12-13)

13Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus.

14Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.

15Und es geschah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.

16Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.

17Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs? Da blieben sie traurig stehen.

18Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist?

19Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volk;

20wie ihn unsre Hohenpriester und Oberen zur Todesstrafe überantwortet und gekreuzigt haben.

21Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen werde. Und über das alles ist heute der dritte Tag, dass dies geschehen ist.

22Auch haben uns erschreckt einige Frauen aus unserer Mitte, die sind früh bei dem Grab gewesen,

23haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagen, er lebe.

24Und einige von denen, die mit uns waren, gingen hin zum Grab und fanden’s so, wie die Frauen sagten; aber ihn sahen sie nicht.

25Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben!

26Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?

27Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war.

28Und sie kamen nahe an das Dorf, wo sie hingingen. Und er stellte sich, als wollte er weitergehen.

29Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.

30Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen.

31Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.

32Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?

33Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren;

34die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen.

35Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, da er das Brot brach.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wenn Sie diese Bibelstelle gelesen haben, laden wir Sie herzlich zum nachfolgenden kurzen Impulsvortrag (7:46 Min.) von Joachim Meyer zum Tag 9 – Emmausjünger ein. Dieses Jahr steht der Impulsvortrag als Video und als Audiodatei zur Verfügung.