07.03.2021 – Gott, Du hälst Dein Versprechen nicht! Hast Du mich vergessen?

10.03.2021

Teil 2 einer Serie von Predigten von Pastor Karlheinz Kress zum großen Thema „Menschen in Not“. Bei „Menschen in Not“ geht es um viel. Nützt Glaube überhaupt? Muss ich mich schuldig fühlen, weil ich mich gerade selbst nicht annehmen kann? Anderen geht es so gut, warum mir nicht?

Im Teil 1 am 28.2.2021 hörten wir vom Apostel Paulus, wie er verleumdet und diskreditert wurde. Man hatte ihm übel mitgespielt. Heute im Teil 2 geht es zurück in das Alte Testament zu David. David klagt: „Wie lange noch, HERR, willst du mich vergessen?“

Klagen ist nicht Jammern!

Klagen hat eine Richtung, jammern nicht. Lernen Sie heute den Unteschied zwischen Klagen und Jammern. Lernen Sie von Familiengottesdiensten zur Zeit des Alten Testaments und vom Formular „Gebetsvorlage: Hier bitte Anliegen eintragen…“. Ja, das gabe es im Tempel! Beten ist nicht für jeden eine Routineangelegenheit. Dat hat der Priester schon mal geholfen.

David gibt nicht auf

David gibt nicht auf. Er glaubt an Gott, erbleibt dran und erbittet Gott um Beistand. David ist überzeugt von seinem Gott. Er weiß, dass Gott kann! Deshalb bleibt er dran. Zuversicht und Mut gibt David recht. Es wird am Ende des Tunnels auch wieder hell.

Das alte Testament heute?

Ja, das geht! Gottes Wort ist universal und es ist immer da. Für jeden Menschen – früher, heute und morgen. Nehmen Sie sich diese Zeit und hören Sie die Predigt von Pastor Karlheinz Kress zum Thema „Menschen in Not“.

1Ein Psalm Davids, vorzusingen.

2Herr, wie lange willst du mich so ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir?

3Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele / und mich ängsten in meinem Herzen täglich? Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben?

4Schaue doch und erhöre mich, Herr, mein Gott! Erleuchte meine Augen, dass ich nicht im Tode entschlafe,

5dass nicht mein Feind sich rühme, er sei meiner mächtig geworden, und meine Widersacher sich freuen, dass ich wanke.

6Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; / mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem Herrn singen, dass er so wohl an mir tut.

Lutherbibel 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Die Predigt am 07.03.2021 in der Christlichen Gemeinde Nürnberg liest Pastor Karlheinz Kress.