Der CGN-Podcast

Liebe Freunde der Christlichen Gemeinde Nürnberg,

in diesem Jahr 2020 erleben wir mit der weltweiten Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung für unser tägliches Leben. In unserer Gemeinde in Nürnberg sind wir deshalb dazu übergegangen, unsere Gottesdienste Online als Podcast zur Verfügung zu stellen.

Darüberhinaus bieten wir ab sofort verschiedene Bibelarbeiten zum Lesen und mithören an.

Bibelarbeiten im CGN-Podcast

In der ersten Folge der Bibelarbeiten geht es um die Passionswoche 2020 in der CGN. Über neun Tage hinweg wurde jeden Tag ein kurzer Impulsvortrag zum Leidensweg Jesus in der Karwoche aufgezeichnet. Hier steht diese Reihe nun zur Nacharbeit oder Inspiration zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen und hineinhören.

Die Sonntagspredigten im CGN-Podcast

31. Mai 2020 – Ja! Heiliger Geist, zieh bei mir ein. Komm in mein Herz!

Pfingsten? Was steckt denn hinter Pfingsten, außer ein paar freien Tagen oder den Pfingstferien? Meinungsumfragen bestätigen, dass ein Großteil der Bevölkerung mit dem Begriff Pfingsten oder Pfingstfest wenig anfangen können. Ja gut, was kirchliches, aber was?

Pfingsten hat es schwer! Ohne Pfingsten würde uns etwas Entscheidendes fehlen. Ohne Pfingsten gäbe es keine Kirche. „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein.“, waren die letzten Worte von Jesus Christus, bevor er in den Himmel aufstieg.

Genau darum geht es an Pfingsten. Es geht um den Heiligen Geist und um uns. Hören Sie die Predigt von Pastor Karlheinz Kress, die er am Pfingstsonntag 2020 in der Christlichen Gemeinde in Nürnberg gehalten hat.

Apostelgeschichte 2, 1-38

Das Pfingstwunder

1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort.

2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen,

4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.

5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.

7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer?

8 Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache?

9 Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia,

10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen,

11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.

12 Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?

13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.

Die Pfingstpredigt des Petrus

14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte!

15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde des Tages;

16 sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5):

17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;

18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.

19 Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf;

20 die Sonne soll in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt.

21 Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.«

22 Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst –

23 diesen Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr durch die Hand der Ungerechten ans Kreuz geschlagen und umgebracht.

24 Den hat Gott auferweckt und hat ihn befreit aus den Wehen des Todes, denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde.

25 Denn David spricht von ihm (Psalm 16,8-11): »Ich habe den Herrn allezeit vor Augen, denn er steht mir zur Rechten, dass ich nicht wanke.

26 Darum ist mein Herz fröhlich, und meine Zunge frohlockt; auch mein Leib wird ruhen in Hoffnung.

27 Denn du wirst meine Seele nicht dem Reich des Todes überlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe.

28 Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erfüllen mit Freude vor deinem Angesicht.«

29 Ihr Männer, liebe Brüder, lasst mich freimütig zu euch reden von dem Erzvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag.

30 Da er nun ein Prophet war und wusste, dass ihm Gott geschworen hatte mit einem Eid, dass ein Nachkomme von ihm auf seinem Thron sitzen sollte,

31 hat er vorausgesehen und von der Auferstehung des Christus gesagt: Er ist nicht dem Reich des Todes überlassen, und sein Leib hat die Verwesung nicht gesehen.

32 Diesen Jesus hat Gott auferweckt; des sind wir alle Zeugen.

33 Da er nun durch die rechte Hand Gottes erhöht ist und empfangen hat den verheißenen Heiligen Geist vom Vater, hat er diesen ausgegossen, wie ihr seht und hört.

34 Denn David ist nicht gen Himmel gefahren; sondern er sagt selbst (Psalm 110,1): »Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,

35 bis ich deine Feinde zum Schemel unter deine Füße lege.«

36 So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.

Die erste Gemeinde

37 Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?

38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Römer 8, 14

14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

24. Mai 2020 – Gott ist kein Automat!

Heute geht’s drum – Beten! Die Fortsetzung vom 17. Mai 2020 mündet in unser Gebet: Das „Vater unser“. Manfred Mebert erzählt von Heuchlern, von Blabberern, vom großen Interesse Gottes an uns Menschen und seiner Liebe zu seinen Kindern auf Erden.

Was ist drin im „Vater unser“? Heute und hier in dieser Predigt wird das auch näher beleuchtet.

Seien Sie gespannt und neugierig auf die Predigt von Manfred Mebert am heutigen 24. Mai 2020 in der „Schon“ in Nürnberg. Wenn Sie möchten, lesen Sie vorher noch in dieser Bibelstelle nach:

Matthäus 6, 5-15

Vom Beten. Das Vaterunser

5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.

6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.

8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

9 Darum sollt ihr so beten:

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.

10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

11 Unser tägliches Brot gib uns heute.

12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]

14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.

15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

17. Mai 2020 – Gott sei Dank!

Gott sei Dank! Wie oft sagen wir das?

Kurz vor der Radarfalle noch abgebremst, die Herdplatte nicht ausgeschaltet und gerade am Weggehen gewesen, beinahe etwas Dummes geredet und noch den Mund gehalten…

Gerade noch gutgegangen – Gott sei Dank! Aber, ist das alles? Gibt es nicht noch mehr Gründe „Gott sei Dank!“ zusagen? Wieviel würde sich ändern und was würde sich vielleicht sogar zum Guten wenden?

Hören Sie die Predigt von Pastor Karlheinz Kress vom 17.05.2020 in der Christlichen Gemeinde in Nürnberg.

Wir lesen in Philipper 1, 3-6

Dank und Fürbitte für die Gemeinde

3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke –

4 was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und ich tue das Gebet mit Freuden –,

5 für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis heute;

6 und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

10. Mai 2020 – Die große Schatzsuche

Das wäre doch mal was:

Eine grandiose Entdeckung machen – nach langem Suchen oder ganz plötzlich.

Mal etwas finden, was richtig großen Wert hat, auf etwas stoßen, das das Leben reich macht und das Herz total zufrieden…

Matthäus 13, 44-46 erzählt davon.

Vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle

44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.

45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte,

46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

3. Mai 2020 – Glaube, Kleinglaube, Unglaube…

Gibt’s den Glauben auch in „groß“?
Und wenn ja, wie sieht er dann aus?

Die biblische Geschichte von heute bietet dafür eine nachdenkenswerte Antwort.

Wer gerne in der Bibel mitlesen möchte, die Bibelstelle heute lautet

Matthäus 15, 21-28

Die kanaanäische Frau

21 Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon.

22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt.

23 Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach.

24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!

26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.

27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.

28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

26. April 2020 – Ostern. Mehr als eine Tatsache

Wenn Gott etwas tut, dann werden seine Taten nicht nur zu Tat-Sachen, sondern auch zu Wirklichkeiten, die wirken, etwas bewirken, sich auswirken – bis in unser Heute, ja sogar in unser Morgen. Das sieht man wunderschön an der Tat, der Gottes-Tat, der Gottes-Tatsache von Ostern.

Diese Predigt geht besonders auf diese Bibelstelle ein.

Matthäus 28, 16-20

Der Missionsbefehl

16 Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.

17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten.

18 Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Auferstehung gibt es nicht? – Religion oder Realität

Mandfred Mebert stellt in seiner Predigt zum ersten Sonntag nach Ostern heute die Frage nach „Auferstehung gibt es nicht? – Religion oder Realität“.

Der Predigt liegt die Bibelstelle

1.Kor 15,12-20 und 32

zugrunde.

Predigt von Manfred Mebert vom 19.04.2020 für die Christliche Gemeinde Nürnberg

ER lebt – Es gilt – Es eilt!

Stellt euch einen Moment mal vor, das wäre alles nicht wahr mit der Auferstehung … was dann?

Die Predigt zu Ostersonntag 2020 von Pastor Karlheinz Kress

Karfreitag, die Geschichte eines großen Tausches.

Und eines Merkwürdigen dazu. Jesus tauscht mit Jesus. Mit Auswirkungen bis heute.

Die Predigt zu Karfreitag 2020 von Pastor Karlheinz Kress
Das „Online“-Abendmahl an Karfreitag 2020 von Pastor Karlheinz Kress